Datenschutzerklärung.

Stand: Oktober 2026. Diese Erklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten MicClip verarbeitet, wenn du diese Website oder die MicClip-App nutzt.

Verantwortlicher

Verantwortlich ist der im Impressum genannte Betreiber von MicClip. Du erreichst ihn unter berat@özkan.dev.

Aufruf der Website

Wenn du MicClip aufrufst, verarbeiten unser Hoster und der MicClip-Server technisch notwendige Verbindungsdaten wie IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse und Browserkennung, um die Seite auszuliefern und den Dienst abzusichern, etwa um zu viele Anmeldeversuche zu begrenzen. Der Server schreibt dabei Protokollzeilen mit Zeitpunkt, Adresse und Statuscode in die Logs des Hosters. Inhalte von Clips, Transkripte und Antworten gelangen nicht in diese Protokolle. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren, funktionierenden Angebot (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Konto und Anmeldung

Du kannst MicClip mit einem Konto nutzen. Dafür speichert MicClip deine E-Mail-Adresse, dein Passwort nur als nicht umkehrbaren Hash (scrypt mit Salz), bei Anmeldung mit Google deren Kennung für dich, deinen Tarif, wie viele Clips du in diesem Monat genutzt hast und wie viele Bonus-Clips du besitzt, deinen Einladungscode sowie die Verknüpfung zu Personen, die du eingeladen hast oder von denen du eingeladen wurdest (nur als interne Nummern, ohne deren Namen oder Adressen). Zweck ist, dein Konto bereitzustellen, das Clipkontingent zu zählen und Einladungsboni zu vergeben. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung des von dir genutzten Dienstes (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Daten liegen in einer Datenbank bei Railway.

Konten sind für Personen ab 16 Jahren gedacht. Beim Erstellen eines Kontos bestätigst du das und dass du diese Erklärung gelesen hast. Die Zahl neuer Konten und Anmeldeversuche pro Netzwerkadresse wird begrenzt, um Missbrauch zu verhindern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); die Adresse wird dafür nur kurz im Arbeitsspeicher gehalten und nicht gespeichert.

Mit „Konto löschen“ im Menü löschst du dein Konto samt allen genannten Daten sofort und endgültig. Ohne Konto kannst du MicClip auch mit einem Zugangscode nutzen, den du vom Betreiber bekommen hast; dann wird nichts über dich als Person gespeichert.

Anmeldung mit Google

Wenn du „Weiter mit Google“ wählst, leitet MicClip dich zur Anmeldung zu Google Ireland Limited (Irland) weiter. Dabei verarbeitet Google deine Daten nach seiner eigenen Datenschutzerklärung. MicClip erhält von Google nur deine bestätigte E-Mail-Adresse und eine Kennung, kein Passwort, keinen Namen und kein Profilbild. Für den Ablauf setzt MicClip kurz (zehn Minuten) ein technisch notwendiges Cookie („micclip_oauth“, § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Meldest du dich mit Google an und es besteht schon ein Passwortkonto mit derselben Adresse, verknüpft MicClip beide und entfernt das Passwort, damit niemand mit einer fremden Adresse vorab ein Konto anlegen und später mitbenutzen kann.

Speicherung im Browser

Nach der Anmeldung setzt MicClip ein Sitzungscookie („micclip_session“, sieben Tage gültig, nur für den Server lesbar). Es ist technisch notwendig, damit du angemeldet bleibst (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG); eine Einwilligung ist dafür nicht erforderlich.

Im lokalen Speicher deines Browsers merkt sich MicClip nur, ob du die Einführung gesehen hast, den Namen deiner letzten Stunde, dein gewähltes Modell, mit Pro die Cliplänge für „Beantworten“ und, wenn du über einen Einladungslink kommst, den Einladungscode bis zur Kontoerstellung. Diese Angaben verlassen dein Gerät nicht von selbst und lassen sich über die Browsereinstellungen löschen.

Auswertung eines Clips

Während einer Stunde hält MicClip die letzten 25 Sekunden Audio (mit Pro bis zu 60 Sekunden) ausschließlich im Arbeitsspeicher deines Geräts und überschreibt sie laufend. Erst wenn du „Beantworten“ oder „Mitschrift“ tippst, werden dieser Clip, die Angabe zu deinem Unterricht, die Unterrichtsmemory der laufenden Stunde (höchstens vier frühere Fragen und Antworten) sowie Material oder ein Foto, das du ausdrücklich hinzufügst, verschlüsselt an den MicClip-Server und von dort zur Auswertung an ein KI-Modell übertragen. „Warum?“, „Kürzer“ und „Frage korrigieren“ senden nur Text, kein Audio.

MicClip speichert Clips, Transkripte und Antworten nicht dauerhaft. Nach einer erfolgreichen Auswertung verwirft dein Gerät den Clip; nach einem Fehler bleibt er bis zu zwei Minuten für einen erneuten Versuch auf deinem Gerät. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung des von dir genutzten Dienstes (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Ein Clip kann Stimmen und Äußerungen anderer Personen enthalten, zum Beispiel deiner Lehrkraft. Nutze MicClip deshalb nur mit deren Einverständnis.

Messung für den Betrieb

Damit MicClip schnell und zuverlässig bleibt, speichert der Server zu jedem Clip nur technische Angaben: Zeitpunkt, Art der Anfrage (Antwort, Mitschrift, Überarbeitung), gewähltes Modell, Ergebnis oder Fehlercode, Dauer und Größe des Audioclips, die Dauer der einzelnen Verarbeitungsschritte und eine pseudonyme Kennung deiner Sitzung (ein Hash, aus dem sich die Sitzung nicht zurückrechnen lässt). Die App meldet nach einem Ergebnis außerdem, wie lange es auf deinem Gerät vom Tap bis zur Antwort gedauert hat. Audio, Transkripte, Antworten, Unterrichtsangaben, Material und IP-Adressen werden dabei nicht gespeichert. Die Angaben liegen in einer Datenbank bei Railway und werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem stabilen, schnellen Dienst (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Empfänger und Übermittlung in Drittländer

Die Übermittlung in die USA erfolgt auf folgender Grundlage: je Anbieter Standardvertragsklauseln oder Zertifizierung nach dem EU-US Data Privacy Framework, nach Abschluss der Auftragsverarbeitungsverträge.

Keine Analyse, kein Tracking

MicClip verwendet keine Analysewerkzeuge, kein Tracking, keine Werbung und lädt keine Inhalte oder Schriften von Drittanbietern.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21). Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), etwa bei der Behörde deines Bundeslands.